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Landeskonferenz in Köln – Ein Wochenende für Möglichmacher*innen

Ein Besuch im Projekt Blumenberg, die Landeskonferenz und der Beschluss zum Projekt Möglichmacher*in – bei den Vertreter*innen der Kolpingjugend NRW stand am vergangenen Wochenende so einiges auf dem Plan.

Los ging es am Freitag, 17. Mai 2019 mit einer Stadtteilführung durch Köln-Blumenberg und einer Besichtigung des Sozialprojektes der Kolpingjugend Diözesanverband Köln. Das Projekt ist eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in einem Stadtteil, der eine soziale Belastung und einen hohen Jugendhilfebedarf aufweist. Simon Schulze hat uns einen Einblick in das Projekt gegeben und gezeigt, was das Projekt so besonders macht: Im Projekt Blumenberg sollen die Kinder und Jugendliche so sein wie sie sind. Ihre Stärken werden Stärken unterstützt und sie finden vor Ort immer ein offenes Ohr. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer*Innen davon, mit wie wenig Mitteln vor Ort so viel erreicht werden kann und mit wie viel Herzblut die Betreuer*innen sich für die Kinder und Jugendlichen einsetzen.

Gruppenbild der Mitglieder der Landeskonferenz.

Mit den Eindrücken vom Freitagabend im Kopf, folgte am Samstag die Landeskonferenz, bei der wir unter anderem einen Wahlaufruf zur Europawahl verabschiedet, uns über das Thema Geschlechtervielfalt ausgetauscht und unsere Vorstellungen von einer geistlichen Leitung gesammelt haben. Der Beschluss im Wortlaut steht hier zum Download bereit:

Darauf folgte das Highlight und der Schwerpunkt der Landeskonferenz – die Vorstellung des neuen Verbandsprojekts: Möglichmacher*in – Wege zeigen, Zukunft bauen. Mit dem Projekt möchten wir aufklären, was Kinderarmut ist und Wege zeigen mit Kinderarmut umzugehen. Wir möchten Kolpingfamilien und Kolpingjugenden dabei helfen, Möglichmacher*innen vor Ort zu werden und gemeinsam etwas für die Zukunft betroffener Kinder tun. Mit diesem Projekt möchten wir „back to the roots“ gehen. Denn auch unser Verbandsgründer Adolph Kolping setzte sich für eine schwache Gruppe in der Gesellschaf ein, die wenig Unterstützung erhielt. Deshalb waren sich die Teilnehmer*innen der Landeskonferenz einig: Wir möchten gemeinsam Möglichmacher*innen werden und uns für von Armut betroffene Kinder einsetzen.

Der Beschluss als Präsentation des Projektes Möglichmacher*in steht hier zum Download bereit:

Kolpingjugend setzt sich gegen Kinderarmut ein

Cornelia, Bianca, Sarah, Lara, Martin und Paul (von links nach rechts) aus den Diözesanverbänden Essen, Münster und Aachen wollen gemeinsam mit weiteren Mitstreiter*Innen ein Programm für Kolpingjugend-Ortsgruppen und Kolpingsfamilien erarbeiten, sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten zeigen.

Am 10. Januar trafen sich diese 5 Kolpinger*Innen zum ersten Mal in Münster, um sich gemeinsam aufzumachen und etwas gegen Kinderamut zu unternehmen. In NRW ist jedes fünfte Kind betroffen. Grund genug für die Kolpingjugend aktiv zu werden, darüber zu aufzuklären, sich für betroffene Kinder stark zu machen und auf dieses riesige Soziale Problem in unserm Land aufmerksam zu machen.

Die Arbeit der Gruppe steht noch am Anfang und freut sich über Ideen, Unterstützungsbereitschaft, weitere Mitstreiter*Innen, Kolpingjugend-Ortsgruppen und Kolpingsfamilien, die sich ebenfalls mit der problematik auseinander setzen wollen und vor Ort nach Lösungen such wollen.

Die soziale Frage von früher wieder neu in den Mittlepunkt stellen und gemeinsam mit Kolpinger*Innen für die Probleme vor Ort nach Lösungen siúchen, ist der Ansatz für unser neues Projekt. Es soll darum gehen für das Thema zu senibilisieren und vor Ort Möglichkeiten aufzuzeigen. kinderarmut ist sicher ein städtisches Problem, tritt aber auch in vielleicht versteckter Form in kleinen Dörfern auf dem Land auf.

Du hast bist neugierig geworden oder hast Fragen? Wir stehen mit unseren Ideen noch am Anfang, aber ein erster Schritt ist gemacht. Melde dich gerne bei Paul Schroeter (schroeter@kolpingjugend-nrw.de).