Kolpingjugend-Wochenende

Landeskonferenz, Fußball und das Thema Kinderarmut – bei unserem NRW-Wochenende in Düsseldorf stand einiges auf dem Plan. 25 Jugendliche und junge Erwachsene waren ein Wochenende in Düsseldorf mit dabei.

 

Gruppenbild der Landeskonferenz

Los ging es am Freitag, 29. Juni 2018 mit einem gemeinsamen Abendessen aller TeilnehmerInnen. Im Anschluss tagte die Landeskonferenz im Jugendhaus, dabei wurde bis spät abends über die Positionierung zur Einführung eines Landes-Jugendparlamentes diskutiert und Paul Schroeter als Landesleiter gewählt.

 

 

Am Samstag folgte dann das große Highlight – das Fußballspiel gegen den FC Landtag. Auf dem Gelände des Paul Janis Stadion der Fortuna Düsseldorf kamen die FußballerInnen bei sommerlichen Temperaturen ins Schwitzen. Die Politiker konnten dabei erleben wie wichtig Freiräume für Kinder und Jugendliche sind, um weiter zu kommen. Freiraum für ein Training blieb unserer Mannschaft neben Uni und Ganztag kaum. So unterstützen wir den FC Landtag und wurden selbst von der DJK Sportjugend unterstützt. Sommer- und Semesterferien verbinden, Jugendarbeit und Ganztag an Schulen verbinden, Arbeitsschutz für Azubis sichern und mit Sonderurlaub als Unternehmen gegen den Fachkräftemangel werben waren unsere Forderungen auf dem Spielfeld. Damit sind wir für Freiräume und Bildung angetreten und wollen Ehrenamt und unser Bildungssystem besser miteinander verbinden. Nach dem gemeinsamen Spiel wurde dann der Grill in einer dritten Halbzeit angeworfen.

Gruppenbild der Mannschaften von Kolpingjugend und FC Landtag

Gruppenbild nach der dritten Halbzeit

Auf den sportlichen Teil des Wochenendes folgte schließlich nach einem entspannten Abend am Rhein unser Studientag zum Thema Kinderarmut. Dazu bekamen wir Besuch von Klaus Peter Strohmeier. Der Senior-Professor arbeitete an dem Projekt „Kein Kind zurücklassen“ und betonte in seinem Input eindringlich, dass Kinderarmut mehr ist, als zu wenig Geld zu haben. Wertschätzung und ein sicheres Umfeld können ohne Geld eine große Wirkung bei Kindern erzielen. Im Anschluss stellte sich uns vor allem eine Frage: Wie können wir als Jugendverband betroffene Kinder unterstützen?

In Zukunft möchten wir uns intensiver mit diesem sozialen Problem auseinandersetzen und haben schon auf dem Studientag damit begonnen, Ideen zu sammeln und zu entwickeln. Wir möchten gut umsetzbare Wege finden, damit ihr alle Kinder in eure Arbeit vor Ort einbinden könnt – unabhängig von ihrem sozialen Status. Bis dahin ist es noch ein langer Weg und die ersten Ideen schwirren den Teilnehmenden noch im Kopf.

Gruppenarbeit beim Studientag mit Sarah Primus

Input von Prof. Peter Strohmeier

Diese Veranstaltung wurde gefördert durch: