Möglichmacher*in Wege zeigen, Zukunft bauen

Mit dem Verbandsprojekt Möglichmacher*in – Wege zeigen, Zukunft bauen macht die Kolpingjugend NRW aufmerksam auf Kinderarmut sensibilisiert für diese soziale Not. Die Frage lautet: Wie leben von Armut betroffene Kinder und Jugendliche und was können wir für ihre Zukunft tun?

Als Landesverband möchten wir zur Auseinandersetzung mit Kinderarmut motivieren und die Teilhabemöglichkeiten betroffener Kinder verbessern. Von Armut betroffene Kinder haben nicht dieselben Startmöglichkeiten wie Kinder aus gesicherteren Verhältnissen. Wir möchten Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben und ihre individuellen Chancen stärken. So soll das Projekt sozialer Spaltung entgegen wirken. Der Begriff der Kinderarmut meint für die Kolpingjugend mehr als finanzielle Not! Kinderarmut bedeutet Mangel an materiellen, sozialen und kulturellen Möglichkeiten für ein gelingendes Leben.

Mit dem Projekt Möglichmacher*in möchten wir durch gemeinsame Aktionen Kolpingjugenden und Kolpingfamilien dazu befähigen und betroffenen Kindern und Jugendlichen Mut zu machen, durch gemeinsame Projekte ein Miteinander auf Augenhöhe zu schaffen. Wir sehen in Kolpingsfamilien wahre Möglichmacher*innen: Denn Kolpingsfamilien verfügen über viele Netzwerke und können z. B. als Bildungsgemeinschaft unterstützen. Sie können Rückzugs- oder Lernräume bereitstellen oder bei Problemen Ansprechpersonen sein. Kolpingjugenden können schauen, ob ihre Angebote auch für betroffene Kinder und Jugendliche geeignet sind.

Mit dem Thema Kinderarmut möchten wir „back to the roots“ gehen. So wie Adolph Kolping sich einst den Nöten seiner Zeit widmete und sich der Not der wandernden Gesellen annahm, möchten auch wir für ein soziales Problem unserer Zeit sensibilisieren und auf die von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen in Deutschland aufmerksam machen. Kinderarmut ist landesweit unterschiedlich stark ausgeprägt, aber überall vorhanden. Unser Ziel ist es, dies sichtbar zu machen und Unterstützung sowie Ideen zur direkten Hilfe gemeinsam mit Kolpingsfamilien und Kolpingjugendgruppen erarbeiten.

Ab dem Jahr 2020 möchten wir dafür landesweit unterwegs sein und gemeinsam mit Euch vor Ort als Möglichmacher*innen unterwegs sein und Wege zeigen, um Zukunft zu bauen. Du hast Fragen an das Projekt oder Interesse an dem Projekt? Dann melde dich bei der Projektgruppe.