Archiv der Kategorie: Meldungen

Willst du mir mir gehen? Begegnungstage der Kolpingjugend im Landtag

Vom 9.-10. Juli 2019 kommt die Kolpingjugend NRW in den Landtag. Wir bringen junge Menschen und Landespolitiker*Innen miteinander in Kontakt. Wir freuen uns, wenn Du dabei bist.

Du bist jung und willst den Landtag kennenlernen? Du hast ein Anliegen, das du besprechen willst? Wir vernetzen dich mit der Politik.

Du bist Teil des Landtags? Dann freuen wir uns über einen Besuch in der Bürgerhalle am 10. Juli zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr.

Alles weitere findest du hier!

„Denkfabrik – Generation xYz“ – Kolpingwerk und Kolpingjugend diskutieren über die Zukunft

In einer generationenübergreifenden Veranstaltung kamen am 25./26. Januar insgesamt 50 Teilnehmende aus den verschiedenen Generationen des Kolpingwerkes zusammen, um sich über wichtige Zukunftsfragen des Verbandes auszutauschen. Den Schwerpunkt der Beratungen bildete die Beschäftigung mit der Zielgruppe der jungen Erwachsenen – auch bekannt als Generation Y.

Im Mittelpunkt des Austausches standen sowohl Fragen des Kolping-Profils als auch die Beschäftigung mit zeitgemäßen Mitgliedschafts- und Beteiligungsformen. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von der AG Junge Erwachsene des Kolpingwerkes und der AG heute für morgen der Kolpingjugend. Auch Kolpinger*Innen aus NRW und Mitglieder des Landesarbeitskreises haben an der Denkfabrik teilgenommen und waren bei der Organisation mit verantwortlich.

Hans Gerhardt, Leiter der Arbeitsgruppe heute für morgen erläutert: „Wesentliche Fragen waren zum Beispiel, wie es gelingen kann, die bisherigen Strukturen für Mitgliedschaft und Beteiligung zu erweitern. Junge Menschen befinden sich in einer Lebenswirklichkeit, die unzählige Herausforderungen bereithält. Neben Ausbildung, Studium und dem Einstieg in die Arbeitswelt ist es nicht immer möglich, Ehrenamt in den klassischen Strukturen zu leben.“ So habe sich gezeigt, dass es neben der Mitgliedschaft in einer Kolpingsfamilie zukünftig auch anderer Gemeinschaftsformen bedürfe, die Engagement über Ortsgrenzen hinweg ermöglichen.

Daneben ging es auch um Fragen des Kolping-Profils, zum Beispiel im Hinblick auf das Handlungsfeld Familie und das Familienbild. Die Ergebnisse der Denkfabrik werden in einer Dokumentation zusammengefasst und sollen auf diesem Weg einen Beitrag für den Zukunftsprozess „Kolping Upgrade“ leisten.

Gerhardt ergänzt: „Mit der Denkfabrik haben Kolpingjugend und Kolpingwerk ein neues Format entwickelt. Es gibt neben dem Zukunftsprozess viele weitere spannende Themen, die wir im Rahmen einer Denkfabrik vertiefen wollen.“ Wichtig sei dabei insbesondere das generationenübergreifende Miteinander.

Kerstin Stegemann, Leiterin der Freiwilligendienste Bistum Münster, bereichtet über die Motivation junger Menschen sich zu engagieren.

Gegenseitiges Zuhören und eine offene Gesprächsatmosphäre prägten die Stimmung in der Denkfabrik.

Die Teilnehmenden erhalten zahlreiche Informationen und Anregungen für eine zukunftsfähige Ausrichtung von Kolping.

Ricarda Kohlen, Mitglied der AG Junge Erwachsene, präsentiert Diskussionsergebnisse für ein neues Profil von Kolping. Die Diskussionen wurden dokumentiert und demnächst zur Verfügung gestellt.

Text und Bilder: Kolpingjugend Deutschland

Bildbeschreibung: Paul Schroeter

Kolpingjugend setzt sich gegen Kinderarmut ein

Cornelia, Bianca, Sarah, Lara, Martin und Paul (von links nach rechts) aus den Diözesanverbänden Essen, Münster und Aachen wollen gemeinsam mit weiteren Mitstreiter*Innen ein Programm für Kolpingjugend-Ortsgruppen und Kolpingsfamilien erarbeiten, sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten zeigen.

Am 10. Januar trafen sich diese 5 Kolpinger*Innen zum ersten Mal in Münster, um sich gemeinsam aufzumachen und etwas gegen Kinderamut zu unternehmen. In NRW ist jedes fünfte Kind betroffen. Grund genug für die Kolpingjugend aktiv zu werden, darüber zu aufzuklären, sich für betroffene Kinder stark zu machen und auf dieses riesige Soziale Problem in unserm Land aufmerksam zu machen.

Die Arbeit der Gruppe steht noch am Anfang und freut sich über Ideen, Unterstützungsbereitschaft, weitere Mitstreiter*Innen, Kolpingjugend-Ortsgruppen und Kolpingsfamilien, die sich ebenfalls mit der problematik auseinander setzen wollen und vor Ort nach Lösungen such wollen.

Die soziale Frage von früher wieder neu in den Mittlepunkt stellen und gemeinsam mit Kolpinger*Innen für die Probleme vor Ort nach Lösungen siúchen, ist der Ansatz für unser neues Projekt. Es soll darum gehen für das Thema zu senibilisieren und vor Ort Möglichkeiten aufzuzeigen. kinderarmut ist sicher ein städtisches Problem, tritt aber auch in vielleicht versteckter Form in kleinen Dörfern auf dem Land auf.

Du hast bist neugierig geworden oder hast Fragen? Wir stehen mit unseren Ideen noch am Anfang, aber ein erster Schritt ist gemacht. Melde dich gerne bei Paul Schroeter (schroeter@kolpingjugend-nrw.de).

Verabschiedungen im Landtag und im Diözesanverband Essen

Am Dienstag, 6.11., wurde Reinlinde Steinhofer im Landtag Nordrhein-Westfalen bei einem Festakt von Stefan Nacke, Landesvorsitzender des Kolpingwerks NRW, als Landesgeschäftsführerin des Kolpingwerkes verabschiedet. Nach dessen Laudatio hielt Staatssekretär Klaus Kaiser einen Festvortrag über den Wert lebenslanger Weiterbildung und dem Einsatz von Kolping hierzu.

„Ob als Jugendreferentin, in der Erwachsenenbildung oder als Leiterin von Einrichtungen der beruflichen Bildung: die Ausbildung und Qualifizierung von Menschen aus einem festen Wertefundament heraus ist immer das Anliegen und der Antrieb von Reinlinde Steinhofer gewesen. Und gerade in der heutigen Zeit sind Fragen der Bildung elementarer als jemals zuvor“, so Kaiser. Die sozialpolitischen Herausforderungen der Gegenwart, wie etwa die Folgen der Digitalisierung, die Integration von Geflüchteten in unsere Gesellschaft oder der Abbau von Arbeitsmarktbarrieren seien ohne moderne Bildungskonzepte nicht realisierbar, so der Staatssekretär weiter. Dem Kolpingwerk in NRW machte er Mut, sich weiter im besten Sinne des Wortes einzumischen: 80.000 ehrenamtlich Engagierte, fünf Kolping-Bildungswerke mit über 2.500 Beschäftigten und jede Menge Erfahrung in Aus- und Weiterbildungsfragen seien Indiz für die Stärke des Verbandes.

Reinlinde Steinhofer (2. von rechts) wird von Klaus Kaiser, Peter Jansen (Landespräses) und Stefan Nacke (von links nach rechts) dankend verabschiedet.

Matthias Goeken MdL und Jochen Ritter MdL beim Empfang mit Paul Schroeter, Daniel Riedl und Bianca Beher von der Kolpingjugend.

Am Freitag, 9.11., wurden dann Anika Zerkowski und Thomas Backhaus aus der Diözesanleitung der Kolpingjugend Diözesanverband Essen im Rahmen der Diözesankonferenz verabschiedet.

Für ihr Engagemant in der Kolpingjugend Ennepetal-Voerde, in der Gruppenleiterausbildung, im Diözesanverband und im weltweiten Einsatz bei den Kolping Jugendgemeinschaftsdienste wurde Anika mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Diözesanverband Essen geehrt.

Ein großes Dankeschön an alle drei Verabschiedeten für ihren jahrelangen Einsatz auf so unterschiedlicher Weise und die gemeinsame Zusammenarbeit!

Die aktuellen und ehemaligen Mitglieder der Diözesanleitung Lara Kampermann, Thomas Backhaus, Anika Zerkowski, Christina Backhaus und Martin Cudak.


Fotos: Daniel Fissenewert, Kolpingjugend DV Essen. Text ebenfalls: Sascha Dederichs